Kompressionsstrumpf oder Strumpfhose ?

 

Der Arzt kann Ihnen - je nach medizinischen Befund - einen Kompressionsstrumpf oder eine Kompressionsstrumpfhose zu Lasten der Krankenkasse verordnen.

Dabei müssen folgende Angaben auf dem Rezept vermerkt werden:

 

Art des Produktes ( s.o. )

Kompressionsklasse

die Hilfsmittelnummer 17.06.01.xxxx

 

zusätzlich kann die Angabe "nach Maß"

und mit Haftband verordnet werden.

 

Kompressionsklassen - medizinische Indikation

 

Die Kompressionsklasse wird vom Arzt an Hand des Beschwerde- , beziehungsweise Krankheitsbildes festgelegt, aber Achtung...

... je höher die Kompressionsklasse, desto fester der Strumpf.

 

Gerade für ältere und körperlich eingeschränkte Patienten stellt das Anziehen von Kompressionsstrümpfen der KKL 2 bereits ein großes Problem dar.

>> siehe Anziehhilfen

Strümpfe / Strumpfhosen zur Prophylaxe

 

Strümpfe zur Prophylaxe ( bei der Arbeit, beim Sport, auf Reisen ) werden nicht in Kompressionsklassen gegliedert.

Man gliedert sie nach der Dichte ( und damit Festigkeit ) des Materials. Die Angabe erfolgt in "den".

Es ist Material mit 40, 70 und 140 den im Handel.

 

Kann ich mir Stützstrümpfe verordnen lassen ?

Erstattungsrichtlinien

 

Zur gezielten Therapie von Venenerkrankungen verschreibt der Arzt vorrangig Kompressionsstrümpfe. Das hierfür ausgeschriebene Rezept lösen Sie genauso wie bei Medikamenten in der Apotheke ein.

Die Kosten für Kompressionsstrümpfe werden größtenteils von der Krankenkassen übernommen. Sie müssen lediglich eine Zuzahlung von 10% leisten (mindestens 5 €, maximal 10 €).

Allerdings übernimmt die Krankenkasse nur die Basisversorgung, also den klassischen "Gummistrumpf".

 

Sonderwünsche an das Material ( Microfaser/Baumwolle... ), oder Haftbänder in Spitzenoptik können gewählt werden, kosten aber Aufpreis.

 

Pro Jahr erstattet die Krankenkasse zwei Verordnungen. Diese Regelung ist sehr sinnvoll, da sich der Beinumfang innerhalb von sechs Monaten durchaus stark verändern kann. Eine solche Veränderung ist oftmals eine positive Reaktion auf das Tragen von Kompressionsstrümpfen, welches dazu führt, dass Flüssigkeitsansammlungen im Bein abgebaut werden. Ein weiterer Grund für veränderte Beinmaße kann aber natürlich auch eine Gewichtsabnahme oder -zunahme sein.

 

Nur selten wird eine Veränderung der Beinumfänge aktiv vom Patienten wahrgenommen, daher empfiehlt es sich nach einem halben Jahr den Arzt aufzusuchen, um sich ein neues Paar Strümpfe verschreiben zu lassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Ihre Venen bestmöglich unterstützt werden.

Nach Maß, oder von der Stange ?

 

Generell wird bei jeder Verordnung eines Kompressionsstrumpfs das Bein ausgemessen.

Dabei kann es sein, dass die ermittelten Daten auf einen Standardstrumpf passen und sie somit wie bei Kleidung ein Produkt "von der Stange" bekommen.

 

Wenn die Maße außerhalb der Standardstrümpfe liegen ( ist bei krankhaften Veränderungen meist der Fall ), wird für sie ein individuelles Paar angefertigt. Die Lieferzeit beträgt dann circa 1 Woche. Für diese Strümpfe muss das Rezept den  Zusatz "nach Maß" tragen.

Gibt es das auch schicker ?

Sicher kennen Sie auch den klassischen Kompressionsstrumpf in

hautfarben und Gummioptik.

 

Gerade im Bereich der Prophylaxe und der beginnenden Therapie ist

dieses Erscheinungsbild heute nicht mehr zeitgemäß und wird von den

Kunden nicht akzeptiert.

 

Die Hersteller haben darauf reagiert und inzwischen eine Vielzahl

von verschiedenen Materialien im Angebot, die sowohl dem

medizinischen Anspruch, als auch dem ästhetischen Anspruch gerecht werden.

 

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